Die Nachtfotografie (Langzeitbelichtung)

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Ich möchte euch mit diesem kleinen Beitrag die Nachtfotografie näher bringen. Ich selbst hatte am Anfang Schwierigkeiten das für mich “perfekte” Bild zu schießen. Hierzu gibt es eine Menge dinge zu beachten welche ich euch nun erläutere.

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Stativ

Ein absolutes Muss bei der Nachtfotografie, ist ein Stativ. Wichtig hierbei ist, dass euer Stativ einen festen Stand hat und es eine gewissen Schwere mit sich bringt (nichts wäre schlimmer, wenn eure Kamera durch einen Windstoß umgestoßen wird). Achtet darauf, dass euer Stativ ein Dreibein-Stativ ist denn wir sprechen hier nicht von one Klick Fotografie, sondern von einer Langzeitbelichtung mit mehreren Sekunden. Die Kamera muss für diesen Moment fixiert sein. Eine Erschütterung, würde euer gemachtes Bild sofort “zerstören”.

Sicher reicht ein 0815 Stativ für die ersten Versuche, jedoch werdet ihr sehr schnell merken, dass ein günstiges Stativ selten den Komfort eines teureren Stativ bieten wird.

 

Die Nutzung eines Fernauslösers

Vorab möchte ich euch auf den Weg geben, dass jede Erschütterung auch wenn sie minimal ist (Auslöser der Kamera betätigen) das eigentliche Bild schon stört. Solltet ihr als Einsteiger nicht direkt einen Fernauslöser haben (Infrarot oder Kabel gebunden) kann der Selbstauslöser ein wahrer Freund für euch werden. Ich selbst nutze einen Infrarot 0815 Fernauslöser für meine Nikon D5100 dieser kostet nicht mal 10 € und erfüllt voll und ganz das was ich will. Der Selbstauslöser funktioniert jedoch nur dann, wenn man ein festes Objekt ablichten möchte.  Oft kommt jedoch ein Moment, den mal schnell ablichten will wie z.B. ein vorbeifahrendes Auto um die Scheinwerfer des Autos als langgezogene Linien darstellen zu lassen, hierfür bietet sich der Fernauslöser an. Man klickt den Auslöser und die Kamera reagiert sofort!

 

ISO und das schöne Rauschen

Die Grundregel einer Langzeitbelichtung heißt das man den geringsten ISO Wert nimmt, den die Kamera hergibt.  Die teuren Kameras bieten schon einen ISO Wert von 50 die Mittelklasse Kameras gehen bis 100er ISO Wert runter.

 

Blende

Spielt ein wenig mit eurer Blendeneinstellung macht Testfotos schaut euch an wie sich das Bild verhält. Eine genaue Blende kann ich euch nicht nennen denn es kommt auf die Position und den Moment an.

 

Foto-Modus – Manuell oder Automatik ?

Ich verwende überwiegend den manuellen Modus da ich dann freie Hand habe den Blende und die Belichtungszeit einzustellen. Den automatik Modus verwende ich meist nur an statischen Objekten wenn ich die Blende fest einstelle und die Belichtungszeit automatisch berechnet wird. Für jedoch größere Lichteffekte, empfehle ich den manuellen Modus.

 

Autofokus (AF) oder manuelle Fokus (MF)?

Da ist nicht viel zu erzählen macht den Autofokus aus und habt Spaß mit dem manuellen Fokus. Der manuelle Fokus wird in der dunklen Nacht selten einen Fokuspunkt finden und ihr autofokust euch in die Besinnungslosigkeit.

 

Spiegelvorauslösung

Sollte eure Kamera eine Spiegelvorauslösung besitzen, ist diese Funktion zu empfehlen. Wie in den Zeilen zuvor ist jede kleinste Erschütterung eine Gefahr dafür, euer Bild zu “zerstören”. Die Spiegelvorauslösung klappt den Spiegel vor der Belichtung hoch wodurch keine Erschütterung stattfinden kann. Bei einer Belichtungszeit von 20-30 Sekunden fällt diese minimal Erschütterung nicht auf. Wenn man jedoch im Bulb-Modus Fotografiert (freie Zeit der Belichtung) kann es passieren, dass Bilder verwackeln.

 

Format – JPEG oder RAW ?

Sollte eure Kamera die RAW – Funktion haben, dann verdammt nutzt sie !!

Das RAW Format speichert euer Bild im “Roh-Format” wodurch ihr sehr sehr viele Bearbeitungsmöglichkeiten in entsprechenden Programmen (Photoshop, Photoshop Elements oder Lightroom) habt. Solltet ihr keine RAW Funktion haben, werdet ihr dennoch auch sehr anschauliche Bilder im JPEG Format schießen.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim knipsen und ich hoffe, dass ich euch ein wenig weiterhelfen konnte.

 

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